DGN 2009
Der Neurologe Prof. Dr. Storch aus Dresden erläutert die Gründe für die Weiterentwicklung des in der Parkinson-Therapie bewährten Wirkstoffes Pramipexol. Zugleich informiert er über die Ergebnisse der Zulassungsstudien zur neuen Retardformulierung. mehr
DGN 2009
Der Neurologe Prof. Dr. Storch aus Dresden erläutert die Gründe für die Weiterentwicklung des in der Parkinson-Therapie bewährten Wirkstoffes Pramipexol. Zugleich informiert er über die Ergebnisse der Zulassungsstudien zur neuen Retardformulierung.
Prof. Dr. med. Alexander Storch: Interview
Prof. Dr. Storch stellt die Zulassungsstudien für die retardierte Darreichungsform von Pramipexol vor. Die Retardformulierung dieses gleichermaßen wirksamen wie sehr gut verträglichen Dopaminagonisten ist aufgrund der nur einmal täglichen Gabe deutlich einfacher in der Anwendung; Wirksamkeit, Sicherheit und Bioverfügbarkeit sind vergleichbar mit denen der Standardformulierung. Die Umstellung auf die Retardformulierung ist daher zumeist unproblematisch.
DPG 2009
Kongress der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG) in Marburg vom 5. - 7. März 2009.
Prof. Dr. med. Günter Deuschl: Einführung und Zusammenfassung
Prof. Dr. Deuschl stellt die folgenden Kurzvorträge inhaltlich vor. Er macht die große Breite der medizinischen und neurologischen Probleme der Erkrankung deutlich, auf die die Referenten in ihren Einzelbeiträgen eine Bestandsaufnahme und Antworten versuchen.
Priv.-Doz. Dr. med. Georg Ebersbach: Motorische Kontrolle - Wunsch und Wirklichkeit
Priv.-Doz. Dr. Georg Ebersbach führt durch die stadienspezifische Behandlung von Parkinson: von der Symptomkontrolle im ersten Stadium über die wirkungsvolle, aber oft komplikationsbehaftete Therapie in der zweiten Phase bis zur letzten, von nicht dopaminerg beeinflussbaren Symptomen geprägten Endphase.
Prof. Dr. med. Wolfgang Jost: Komorbiditäten im Erkrankungsverlauf
Das häufige Auftreten von Komorbiditäten bei Parkinson (Frakturen, Malignome, Demenz, kardio- und cerebrovaskuläre Erkrankungen) stellt die Therapie vor besondere Herausforderungen. Die Interaktionen medikamentöser Therapie sind vor allem beim Patienten höheren Alters ein kaum überschaubares Risiko.
Priv.-Doz. Dr. med. Angelo Antonini: Neuropsychatrische Störungen
Psychatrische Symptome sind bereits im ersten Krankheitsstadium als Angst und Depression schon bei zwei Dritteln der Patienten zu beobachten. Vor allem die depressiven Patienten sind oft unterdiagnostiziert, mit den Daten der aktuellen DEPRESS Studie lässt sich aber eine gute Empfehlung für die gleichzeitige Behandlung von motorischen wie depressiven Symptomen geben.